Meinungen unserer Kunden

'Goldhauszwetschke'

'Goldhauszwetschke' Busch

Beschreibung

Große bis sehr große, tiefblaue Früchte, herzhaft aromatisch, süß, mit feiner Säure. Besonders hohe Erträge. Am besten gedeiht diese Köstlichkeit in genügend feuchten, humusreichen Böden. Reife: Anfang Oktober. Bei 0 °C ca. 8 Tage lagerfähig. Standort: auch für höhere Lagen geeignet

Die Unterlage, auf der die Zwetschke oder Pflaume veredelt ist, beeinflusst die Wuchsform, den Ertrag und die Robustheit des Baumes. Unsere Zwetschken und Pflaumen sind auf Prunus Myrabolan oder auf St. Julien INRA Sämling veredelt. Sie sind so robuster und frosthärter.

Der Unterschied zwischen Busch und Halbstamm ist nur die Höhe des Stammes. Der Ertrag ist bei beiden gleich. Büsche haben eine Stammhöhe von ca. 60 cm und werden für den kleinen Garten verwendet. Halbstämme haben eine Stammhöhe von ca. 100 cm und werden mehr in großen Gärten und in Plantagen verwendet.

Für Obstspaliere an Wänden oder an Drähten sollten Sie Büsche verwenden. Wie bei den Rosen muss auch bei Pflanzung neuer Zwetschken-/Pflaumenbäume die Erde ausgewechselt werden, falls auf dem Platz bereits solch ein Obstbaum gestanden ist. In das gleiche Loch gepflanzt, wächst der Baum nicht gut.

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Produktvarianten:

Busch

Bestellnummer 12397

10 Liter-Topf

Verpackungseinheit

1 Stk

Liefergröße

Busch

Wuchshöhe

300 - 350 cm

Preis / Stk 29.99 €

Lieferung ab sofort





Pflanzzeit, Reifezeit
I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII
Pflanzzeit
Reifezeit
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Halbstamm

Bestellnummer 13094

12 Liter-Topf

Verpackungseinheit

1 Stk

Liefergröße

Halbstamm

Wuchshöhe

400 - 450 cm

Preis / Stk 34.99 €

Lieferung ab sofort





Pflanzzeit, Pflückreife
I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII
Pflanzzeit
Pflückreife
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selbstfruchtbar - absolut scharkaresistent!

Botanischer Name Prunus domestica 'Goldhauszwetschke'
Überwinterung Winterhart
Standort Sonne

Beratungsstelle

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Pflanzenanleitung: Zwetschken

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Allgemeiner Text
Erfolgreicher Obstbau ist eine Frage des richtigen Standortes und Klimas und entscheidend von der Sortenwahl abhängig. Obst verlangt lockere, gut durchlüftete Böden, die sich schnell erwärmen. Kalte, verdichtete, stauend nasse Böden sind für den Obstbau ungeeignet. Rasen unter Obstbäumen führt besonders auf schweren, lehmigen Böden zu Verdichtungen, ist daher nur dann sinnvoll, wenn der Boden bis Spatentiefe sehr humushaltig ist.
Obstbäume im Rasen benötigen eine offen zu haltende Baumscheibe, die im Winter mit Stalldung bedeckt oder ganzjährig gemulcht (Rindenmulch) wird.
Befruchtung
Der Obstertrag soll und wird nicht direkt in den ersten Jahren nach der Pflanzung einsetzen. Die Dauer der ertraglosen Phase ist unterschiedlich und lässt sich daher schwer verallgemeinern. Nach 3 bis 5 Jahren sollten jedoch erste Proben am Baum gereift sein. Ursache für keinen Ertrag kann das Fehlen der richtigen Befruchtersorte sein, bei Ausbleiben jeglicher Blüte eine falsche Düngung. Erklärung und Abhilfe kann hier nur bei Kenntnis des Einzelfalles geschaffen werden.
Blue Free, Hanita und Hauszwetschke sind selbstfruchtbar.
Befruchter für Graf Althans Ringlotte: The Czar
Mirabelle von Nancy ist selbstfruchtbar.
Düngung
Hoher Fruchtansatz verlangt auch eine entsprechend hohe Düngung. Überhöhte Düngung führt andererseits zu erhöhter Anfälligkeit auf Krankheiten, beeinflusst den Geschmack ungünstig und schränkt die Lagerfähigkeit ein. Bewährt hat sich eine jährliche, immer gleichmäßig vorgenommene Grunddüngung mit einem organischen Volldünger im Spätherbst oder Vorfrühling. Diese wird bei Vollertrag um Gaben mineralischer Dünger - vor allem phosphat- und kalihältige - bis Ende Juni erweitert. In Jahren reichlicher Erträge nach der Ernte - schon im Spätherbst - mit langsam wirkenden Düngern düngen. Dieser Dünger ist in die Erdoberfläche einzuarbeiten.
Pflanzabstand
Hoch-, Halb- und Viertelstämme: 6 - 8 m Büsche und Hochbüsche: 4 - 5 m Spindelbüsche: 2 - 3 m Spindeln (senkrechter Kordon): 1 - 1,5 m Spaliere, Palmetten, Obsthecken: 3 - 5 m
Pflanzenschutz
Bei jeglicher chemischer Schädlingsbekämpfung an Obstgehölzen ist die gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit bis zur Ernte zu beachten. Vorsicht bei Mischpflanzungen von Obstgehölzen mit unterschiedlicher Pflückreife! Blattläuse: Saugtätigkeit an Blättern und Triebspitzen, bei stärkerem Befall Einrollen der Blätter. Bekämpfung mit geeigneten Mitteln gegen saugende Insekten. Schildläuse: Besiedeln bevorzugt geschwächte Pflanzen. Die unter einem Schild lebenden Läuse entziehen der Pflanze Saft und verschmutzen durch Sekrete Blätter und Früchte. Bekämpfung: Austriebsspritzung (Winterspritzung). Pflaumensägewespe: Schadbild: Massenabfall junger Früchte bald nach der Blüte, jede Frucht weist ein Loch auf. Auch am Baum hängende Früchte weisen Bohrlöcher auf. Im Inneren frisst eine weißliche Larve. Sägewespen können zum totalen Ernteausfall führen. Bekämpfung: Spritzung direkt nach Abfall der Blütenblätter mit Insektenbekämpfungsmittel.
Pflanzung
Für Obstbäume werden Baumgruben von ca. 60 cm Durchmesser und mindestens 40 cm Tiefe ausgehoben. Die Grubensohle sollte gut aufgelockert werden. Ein Baumpfahl wird vor dem Zuschütten in der Grubenmitte eingeschlagen und soll bei Hoch-, Halb- und Viertelstämmen nur bis knapp unter den Kronenansatz reichen. Buschbäume können ohne Pfahl gepflanzt werden. Für Spaliere und Obsthecken muss ein Spaliergerüst errichtet werden. Die Bäume werden so tief gepflanzt, dass die Veredlungsstelle knapp über der Erdoberfläche zu stehen kommt. Wurzeln mit Erde bedecken, festtreten und kräftig eingießen bis das Wasser stehen bleibt. Ein Abdecken der Pflanzstelle mit Rindenmulch (Mulchen) verhindert das Austrocknen und begünstigt das Anwachsen. Alle Wurzeln des Obstbaumes werden frisch angeschnitten, die Schnittfläche soll weiß sein, beschädigte Wurzeln werden entfernt. Obstbäume müssen beim Pflanzen zurückgeschnitten werden. Beim Kronenschnitt werden 3 bis 5 gut verteilte Kronentriebe um 2/3 der ursprünglichen Länge etwa in gleicher Höhe, auf ein außenstehendes Auge zurückgeschnitten. Den Mitteltrieb lässt man etwas länger. Alle anderen Kronentriebe werden an der Basis entfernt. Lichtverhältnisse: Obst benötigt Sonne: Sie sorgt für Aroma und Vitamingehalt, richtige Ausreife, gute Fruchtfärbung und stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Spindelbüsche - sog. Zwergobst - benötigen immer einen zusätzlichen Halt.
Der Pfahl geht beim Spindelbusch bis in die Krone und wird meist zweimal mittels Kokosstricken oder Spezialkunststoffbändern in Form einer Achterschlinge mit dem Baum verbunden. Jährlich das Band auf Einschnürungen und Haltbarkeit überprüfen.
Pflanzzeit
März bis Mai und Oktober bis Frost. Pflanzen im Topf ganzjährig.
Schnitt
Der richtigen Schnittmethode wird leider allzu häufig ein übertriebener Wert für die Ertragshöhe beigemessen. Viel entscheidender ist es, an einer einmal gewählten Methode festzuhalten. Falscher und in der Methode wechselnder Schnitt führt im Vergleich zu ungeschnittenen Bäumen zu geringerem Ertrag. Spalierobst wird auf das sogenannte „Kurze Holz“ geschnitten. Nach der Pflanzung befestigen Sie die Zweige am Spalier. Im Februar alle neu ausgetriebenen Zweige bis auf etwa 3 cm vom Stamm entfernt zurückschneiden.
Ziel jeder Schnittmethode ist es u.a. Sonne und Luft an die Früchte zu bekommen.Die sog. Hohl- oder Trichterkrone erfüllt diese Forderung und ist außerdem auch für den Laien leicht zu erlernen. Anzuwenden bei Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen.
Wässern
Obstbäume brauchen meist nur nach der Pflanzung ausreichende Bewässerung. Später ist das Gießen nicht notwendig.
Wildtriebe
Es ist möglich, dass der zur Veredlung benötigte Wildling aus den Wurzeln und am Stamm Wildtriebe bildet. Diese sind restlos zu entfernen, bei Wurzeltrieben muss man also etwas aufgraben.
Auftretende Wildtriebe werden mit Messer oder Schere dicht am Stamm weggeschnitten.
Winterschutz
Obstbäume benötigen in der Regel keinen Winterschutz. In Gegenden, in denen es normal für Obst zu kalt ist, kann man sie südseitig an geschützten Stellen als Spalier pflanzen. Zusätzlich kann man Reisig vor die Triebe hängen.