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'Mirabelle von Nancy'

'Mirabelle von Nancy' Busch

Beschreibung

Für den Frischverzehr, aber auch zum Einmachen die beste Mirabelle. Die Früchte sind süß, würzig-aromatisch und gut steinlösend. Der Ertrag ist sehr hoch und regelmäßig. Ideal für den Kleingarten. Selbstfruchtbar. Reifezeit: August bis Mitte September.

Hier ein passendes Rezept:

Mirabellen-Josta Chutney

800 g Mirabellen entkernt, würfelig
500 g Jostabeeren
2 große Zwiebeln gehackt
150 g brauner Zucker
200 g Gelierzucker 3:1
100 ml Himbeeressig
Saft einer Zitrone
1 Handvoll Basilikum gehackt
Salz, Pfeffer
Koriander gemahlen
2 Gewürznelken zermörsert

Alle Zutaten in einen Topf geben, gut vermengen und langsam unter stetigem Rühren aufkochen. Dann ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme weiterköcheln und ab und zu umrühren. Wenn die Zwiebelstückchen glasig sind und die Masse eine dunkelrote Farbe angenommen hat, ist das Chutney fertig zum Abfüllen in Einmachgläser.

Die Unterlage, auf der die Mirabelle veredelt ist, beeinflusst die Wuchsform, den Ertrag und die Robustheit des Baumes. Unsere Mirabellen sind auf Prunus Myrabolan oder auf St. Julien INRA Sämling veredelt. Sie sind so robuster und frosthärter.

Der Unterschied zwischen Busch und Halbstamm ist nur die Höhe des Stammes. Der Ertrag ist bei beiden gleich. Büsche haben eine Stammhöhe von ca. 60 cm und werden für den kleinen Garten verwendet. Halbstämme haben eine Stammhöhe von ca. 100 cm und werden mehr in großen Gärten und in Plantagen verwendet.

Für Obstspaliere an Wänden oder an Drähten sollten Sie Büsche verwenden. Wie bei den Rosen muss auch bei Pflanzung neuer Mirabellenbäume die Erde ausgewechselt werden, falls auf dem Platz bereits solch ein Obstbaum gestanden ist. In das gleiche Loch gepflanzt, wächst der Baum nicht gut.

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Produktvarianten:

Busch

Bestellnummer 164950

Verpackungseinheit

1 Stk

Wuchshöhe

300 - 350 cm

Preis / Stk 29.99 €

Lieferung ab sofort



Ausverkauft



Pflanzzeit, Reifezeit
I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII
Pflanzzeit
Reifezeit
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Halbstamm

Bestellnummer 164951

Verpackungseinheit

1 Stk

Wuchshöhe

400 - 450 cm

Preis / Stk 34.99 €

Lieferung ab sofort





Pflanzzeit, Reifezeit
I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII
Pflanzzeit
Reifezeit
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Anspruchslos, ertragreich, regelmäßig fruchtend!

Botanischer Name Prunus domestica 'Mirabelle von Nancy'
Überwinterung Winterhart
Standort Sonne

Beratungsstelle

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Pflanzenanleitung: Nüsse, sonstiges Obst

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Allgemeiner Text
Erfolgreicher Obstbau ist eine Frage des richtigen Standortes und Klimas und entscheidend von der Sortenwahl abhängig. Obst verlangt lockere, gut durchlüftete Böden, die sich schnell erwärmen. Kalte, verdichtete, stauend nasse Böden sind für den Obstbau ungeeignet. Rasen unter Obstbäumen führt besonders auf schweren, lehmigen Böden zu Verdichtungen, ist daher nur dann sinnvoll, wenn der Boden bis Spatentiefe sehr humushaltig ist.
Obstbäume im Rasen benötigen eine offen zu haltende Baumscheibe, die im Winter mit Stalldung bedeckt oder ganzjährig gemulcht (Rindenmulch) wird.
Balkon/Terrasse
Es gibt verschiedene Obstsorten, die auch hervorragend in einem Topf auf dem Balkon oder der Terrasse wachsen. Sie wurden speziell dafür gezüchtet. Töpfe: Verwendbar ist jeder Topf ab ca. 20 Liter Inhalt. Im Boden müssen jedoch Löcher sein, damit überschüssiges Wasser abrinnt. Erde: Verwenden Sie eine Mischung aus guter Gartenerde und Torf (Mischung 1:1). Düngung: Um gute Erträge und gutes Wachstum zu erreichen, muss regelmäßig gedüngt werden, am besten verwenden Sie einen Volldünger, der die Pflanzen mit allen Nährstoffen versorgt. Düngen ab dem Austrieb bis Anfang August.
Befruchtung
Der Obstertrag soll und wird nicht direkt in den ersten Jahren nach der Pflanzung einsetzen. Die Dauer der ertraglosen Phase ist unterschiedlich und lässt sich daher schwer verallgemeinern. Nach 3 bis 5 Jahren sollten jedoch erste Proben am Baum gereift sein. Ursache für keinen Ertrag kann das Fehlen der richtigen Befruchtersorte sein, bei Ausbleiben jeglicher Blüte eine falsche Düngung. Erklärung und Abhilfe kann hier nur bei Kenntnis des Einzelfalles geschaffen werden.
Düngung
Hoher Fruchtansatz verlangt auch eine entsprechend hohe Düngung. Überhöhte Düngung führt andererseits zu erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten, beeinflusst den Geschmack ungünstig und schränkt die Lagerfähigkeit ein. Bewährt hat sich eine jährliche, immer gleichmäßig vorgenommene Grunddüngung mit einem organischen Volldünger im Spätherbst oder Vorfrühling. Diese wird bei Vollertrag um Gaben mineralischer Dünger - vor allem phosphat- und kalihältige - bis Ende Juni erweitert. In Jahren reichlicher Erträge nach der Ernte - schon im Spätherbst - mit langsam wirkenden Düngern düngen. Dieser Dünger ist in die Erdoberfläche einzuarbeiten.
Pflanzabstand
Walnussbäume: 10 - 15 m Hoch-, Halb- und Viertelstämme: 6 - 8 m Büsche und Hochbüsche: 4 - 5 m Spindelbüsche: 2 - 3 m Spindeln (senkrechter Kordon): 1 - 1,5 m Spaliere, Palmetten, Obsthecken: 3 - 5 m
Pflanzenschutz
Bei Nüssen ist kein Pflanzenschutz erforderlich.
Pflanzung
Für Obstbäume werden Baumgruben von ca. 60 cm Durchmesser und mindestens 40 cm Tiefe ausgehoben. Die Grubensohle sollte gut aufgelockert werden. Ein Baumpfahl wird vor dem Zuschütten in der Grubenmitte eingeschlagen und soll bei Hoch-, Halb- und Viertelstämmen nur bis knapp unter den Kronenansatz reichen. Buschbäume können ohne Pfahl gepflanzt werden. Für Spaliere und Obsthecken muss ein Spaliergerüst errichtet werden. Alle Wurzeln des Obstbaumes werden frisch angeschnitten, die Schnittfläche soll weiß sein, beschädigte Wurzeln werden entfernt. Obstbäume - eine Ausnahme bildet die Nuss - müssen beim Pflanzen zurückgeschnitten werden. Beim Kronenschnitt werden 3 bis 5 gut verteilte Kronentriebe beim Kernobst um 1/3 und jene beim Steinobst um 2/3 der ursprünglichen Länge etwa in gleicher Höhe, auf ein außenstehendes Auge zurückgeschnitten. Den Mitteltrieb lässt man etwas länger. Alle anderen Kronentriebe werden an der Basis entfernt. Die Bäume werden so tief gepflanzt, dass die Veredlungsstelle knapp über der Erdoberfläche zu stehen kommt. Wurzeln mit Erde bedecken, festtreten und kräftig eingießen bis das Wasser stehen bleibt. Ein Abdecken der Pflanzstelle mit Rindenmulch (Mulchen) verhindert das Austrocknen und begünstigt das Anwachsen. Lichtverhältnisse: Obst benötigt Sonne: Sie sorgt für Aroma und Vitamingehalt, richtige Ausreife, gute Fruchtfärbung und stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Schorf - die gefürchtete Krankheit des Kernobstes. Spindelbüsche - sog. Zwergobst - benötigen immer einen zusätzlichen Halt, ebenso Beerenobststämme.
Der Pfahl geht beim Spindelbusch bis in die Krone und wird meist zweimal mittels Kokosstricken oder Spezialkunststoffbändern in Form einer Achterschlinge mit dem Baum verbunden. Jährlich das Band auf Einschnürungen und Haltbarkeit überprüfen.
Pflanzzeit
März bis Mai und Oktober bis Frost. Pflanzen im Topf ganzjährig
Schnitt
Der richtigen Schnittmethode wird leider allzu häufig ein übertriebener Wert für die Ertragshöhe beigemessen. Viel entscheidender ist es, an einer einmal gewählten Methode festzuhalten. Falscher und in der Methode wechselnder Schnitt führt im Vergleich zu ungeschnittenen Bäumen zu geringerem Ertrag. Spalierobst wird auf das sogenannte „Kurze Holz“ geschnitten. Nach der Pflanzung befestigen Sie die Zweige am Spalier. Im Februar alle neu ausgetriebenen Zweige bis auf etwa 3 cm vom Stamm entfernt zurückschneiden. Nussbäume sollten nur ausgelichtet werden. Diese Arbeit ist im September durchzuführen.
Ziel jeder Schnittmethode ist es u.a. Sonne und Luft an die Früchte zu bekommen.Die sog. Hohl- oder Trichterkrone erfüllt diese Forderung und ist außerdem auch für den Laien leicht zu erlernen. Anzuwenden bei Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen.
Wässern
Obstbäume brauchen meist nur nach der Pflanzung ausreichende Bewässerung. Später ist das Gießen nicht notwendig.
Wildtriebe
Es ist möglich, dass der zur Veredlung benötigte Wildling aus den Wurzeln und am Stamm Wildtriebe bildet. Diese sind restlos zu entfernen, bei Wurzeltrieben muss man also etwas aufgraben.
Auftretende Wildtriebe werden mit Messer oder Schere dicht am Stamm weggeschnitten.
Winterschutz
Obstbäume benötigen in der Regel keinen Winterschutz. In Gegenden, in denen es normal für Obst zu kalt ist, kann man sie südseitig an geschützten Stellen als Spalier pflanzen. Zusätzlich kann man Reisig vor die Triebe hängen.