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Pflanz- und Pflegeanleitung

Allgemeiner Text

Blumenzwiebeln wachsen in jedem Boden, am besten dann, wenn er gelockert und mit Düngertorf und Lauberde angereichert ist, aber das braucht nicht besonders tiefgründig zu erfolgen. Blumenzwiebeln blühen auch in Balkonkästen und anderen Pflanzgefäßen. Wer sich vom Spätwinter bis weit in den Frühling hinein in ununterbrochener Folge an Blühendem erfreuen will, der halte sich an das große Reich der Zwiebelgewächse und Knollenpflanzen. Mit Schneeglöckchen, Winterling, frühem Krokus, Narzisse und Blausternchen usw. beginnt es und setzt sich fort bis zu den späten Tulpen im Mai. Fast alle im Frühjahr blühenden Blumenzwiebeln werden im Oktober und der ersten Hälfte des Novembers gepflanzt, solange der Boden offen ist und zwar nie allein, sondern stets in kleineren oder größeren Gruppen einer Art oder Sorte. Für Balkonkultur pflanzt man frühjahrsblühende Blumenzwiebeln in geräumige Pflanzgefäße wie Kästen, Tröge und Kübel, bringt diese in eine windgeschützte Lage und sorgt dafür, dass genug Feuchtigkeit vorhanden ist. Zu flache Schalen sind wegen des mangelnden Schutzes nicht zu empfehlen.

Düngung

Sobald im Frühjahr die Triebe erscheinen mit organischem Dünger düngen.

Pflanzabstand

Zwiebeln sollte man immer in Gruppen pflanzen. Der Pflanzabstand der einzelnen Zwiebeln voneinander entspricht etwa ihrer Pflanztiefe.

Pflanzenschutz

Bei Blumenzwiebel ist kein spezieller Pflanzenschutz notwendig. Wühlmäuse fressen gerne die Zwiebeln. Es gibt spezielle Pflanzkörbe, in die man die Blumenzwiebel pflanzt. Diese Körbe halten die Wühlmäuse ab.

Pflanzung

Bei großblumigen Sorten sollten es auch bei wenig Platz zwischen 5 und 15 Stück sein, bei den kleinblütigen entsprechend mehr. Die Zwiebeln werden doppelt so tief gepflanzt wie sie hoch sind, das heißt, große Zwiebeln (Tulpe, Hyazinthe, Narzisse) kommen in eine Tiefe von 12 - 15 cm, kleinen Zwiebeln (Krokus, Blaustern, Schneeglöckchen) genügt eine Tiefe von 5 - 8 cm. Innerhalb einer Zwiebelgruppe entspricht die Entfernung der einzelnen Zwiebeln voneinander etwa ihrer Pflanztiefe. Gepflanzt wird mit der Hand oder mit Hilfe eines Zwiebelpflanzers. Nach dem Einlegen der Zwiebeln wird kräftig gegossen. Aufgepasst: Die Spitze der Zwiebel muss immer nach oben gerichtet sein! Im Sommer und Herbst blühende Zwiebelgewächse und Knollen, die nur im Frühjahr gepflanzt werden, sind Gladiolen, Freesien, Montbretien, Dahlien, Begonien und andere. Mit Rücksicht auf die Frostempfindlichkeit dieser Pflanzen pflanzt man diese - mit Ausnahme der Begonien - ziemlich spät, am besten nach den Eisheiligen etwa Mitte Mai. In wärmeren Lagen können die Knollen schon im April in die Erde gebracht werden.

Pflanzzeit

Im Frühling: Dahlien, Gladiolen, Begonien, Calla, Canna, Lilien.
Im Herbst: Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Madonnenlilie, Schneeglöckchen, Lilien.
Blumenzwiebeln werden in der Jahreszeit, in der sie auch gepflanzt werden, angeboten.

Schnitt

Die meisten winterharten Zwiebeln und Knollen können mehrere Jahre in der Erde bleiben. Dies bedingt allerdings, dass man den Zwiebeln nach dem Abblühen die Gelegenheit gibt, ihr Blattwerk einzuziehen, das bedeutet, dass man das Gelbwerden der Blätter mit Geduld abwartet. Diese gelben und braunen Blätter lassen sich dann leicht herausdrehen und stehen anderen Pflanzen nicht mehr im Weg. Um dies zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, Zwiebeln in Baumscheiben oder als Vorpflanzung bei Sträuchergruppen einzuplanen, denn im Rasen sind sie - solange sie noch nicht eingezogen haben - beim Schnitt störend. Schädigend für die Zwiebeln ist auch die Samenbildung, daher sind verblühte Blütenstände ehestens zu entfernen. Will man die Zwiebeln (Tulpen, Narzissen, Hyazinthen) doch aus der Erde nehmen, wartet man, bis die Blätter abgewelkt sind, und schneidet sodann alles Verblühte ab. Über den Sommer werden die sauber geputzten Zwiebeln trocken in einem möglichst kühlen Raum aufbewahrt.

Wässern

Außer nach dem Pflanzen ist keine Wässerung notwendig.

Winterschutz

Einige Sommer- und herbstblühende Zwiebelgewächse und Knollen sind nicht winterhart und müssen im Spätherbst aus der Erde genommen werden. Wenn die Blätter braun oder schwarz geworden sind, diese abschneiden. Knollen und Zwiebeln aber so lange als möglich in der Erde lassen, damit sie gut ausreifen. Ende Oktober an einem trockenen, sonnigen Tag ausgraben und an einem frostfreien, trockenen Ort - möglichst im Freien, wo viel Luft dazu kann - in Ruhe abtrocknen lassen. Wenn dies geschehen ist, im Keller bei 5 - 8 °C überwintern.