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Pflanz- und Pflegeanleitung

Allgemeiner Text

Für die Pflanzen im Garten sind Hecken sehr wichtig. In ihrem Windschutz entwickelt sich das für die Pflanzen so wichtige Kleinklima, das viel zum Blühen und Fruchten beiträgt. Außerdem schafft man mit Hecken neue Räume und hat damit viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Balkon/Terrasse

Heckenpflanzen kann man auch gut in einer Wanne auf Balkon und Terrasse pflanzen. Grundregel: Je größer die Wanne, desto besser das Wachstum. Größe: 50 cm Breite und 50 cm Tiefe ist das Minimum. Im Boden der Wanne müssen Löcher sein, damit überschüssiges Wasser abrinnen kann. Geben Sie auf den Boden der Wanne 5 cm Leca oder groben Schotter zur besseren Dränage. Diesen decken Sie mit Vlies ab, damit sich die Erde mit der Dränageschicht nicht vermischen kann. Verwenden Sie für Ihre Pflanzung eine Mischung aus guter Gartenerde und Torf (Mischung 1:1). Achten Sie auf einen Gießrand, damit Sie später besser wässern können. Düngung: Für Pflanzen im Topf verwenden Sie am besten unseren Langzeit Blumendünger Multicote. Eine organische Harzhülle sorgt dafür, dass Nährstoffe nur nach Bedarf der Pflanze freigesetzt werden. Er sorgt während der ganzen Wachstumsperiode für genügend Nahrung. Schnitt: Heckenpflanzen sollte man 2 Mal im Jahr schneiden. Genauere Hinweise unter Hecken Thema Schnitt. Wässern: Im Topf brauchen die Pflanzen viel Wasser. Normalerweise sollte man sie täglich gießen. Winterschutz: Bei Heckenpflanzen in Wannen ist kein spezieller Winterschutz notwendig. Die Pflanzen sollten auch im Winter an warmen Tagen leicht gegossen werden. Der Frost entzieht dem Boden Feuchtigkeit. Meist erfrieren die Pflanzen nicht, sondern sie vertrocknen. Pflanzenschutz: Kein besonderer Pflanzenschutz notwendig.

Düngung

Heckenpflanzen sollte man im Frühjahr mit einem entsprechenden Volldünger versorgen.

Pflanzabstand

Als Faustregel gilt zwei bis drei Pflanzen je Laufmeter Hecke, bzw. bei zweireihigen Hecken vier bis sechs Pflanzen versetzt. Bei größeren Pflanzen, ab 1 Meter Höhe, sind es entsprechend weniger.

Pflanzenschutz

Bei Hecken ist kein Pflanzenschutz notwendig.

Pflanzung

Pflanzgraben 50 cm breit und 30 bis 40 cm tief ausheben, Grabensohle lockern. Aushuberde mit Torfmull oder Komposterde abmischen. Nach der Pflanzung soll die frische Oberfläche mit Rindenmulch ca. 5 cm hoch abgedeckt werden. Die Pflanzen kräftig gießen.

Pflanzzeit

März bis Mai und September bis Frost. Im Topf auch im Sommer.

Schnitt

Für Hecken aus Pflanzenarten mit pyramidaler Wuchsform (zum Beispiel Thuje), empfiehlt sich eine leicht konische Heckenform; säulenförmig wachsende Arten, wie einige Scheinzypressen, Säulenthujen oder Eiben können fast senkrecht geschnitten werden.
Hecken schneidet man meistens zwei Mal im Jahr. Ein Schnitt erfolgt im Winter. Der zweite Schnitt erfolgt im Frühsommer. So können die jungen Triebe bis zum Herbst ausreifen. Heckenpflanzen, die im Sommer blühen (Fünffingerstrauch, Zwergspiere usw.) sollte man nur im Winter schneiden. Hecken sollten immer leicht schräg nach oben geschnitten werden (oben schmäler als unten). Die Hecke bleibt dann bis unten grün.

Wässern

Dem Feuchtigkeitsbedürfnis trägt man auch beim Heckenschnitt Rechnung, indem man die Hecke nie ganz senkrecht schneidet, sondern immer leicht pyramidal nach oben verjüngt. Auf diese Weise geschnittene Hecken sammeln das Regenwasser im Wurzelbereich.
Da Heckenpflanzen ein großes Feuchtigkeitsbedürfnis haben, sollte man sie in kleine Mulden pflanzen oder Gießränder herstellen, damit sich Regen und Gießwasser gut sammeln können.

Winterschutz

Hecken benötigen keinen Winterschutz. Allerdings sollte man bei Hecken an Straßen eine direkte Einwirkung von Streusalz vermeiden.