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Pflanz- und Pflegeanleitung

Allgemeiner Text

Nicht winterharte Kübelpflanzen wie Schmucklilien (Agapanthus), Agaven, Engelstrompeten (Datura), Drachenbäume (Dracaena), Eucalyptus, Lorbeerbäume, Myrten, Oleander, Palmen, Granatäpfel, Rosmarin, Palmlilien (Yucca) usw. stehen den Sommer über im Freien, und zwar die meisten von ihnen an einem recht sonnigen, warmen und vor Wind geschützten Platz. Nur Aukuben und Fuchsien lieben einen halbschattigen oder schattigen Standort.

Düngung

Am besten verwendet man einen Langzeitdünger. Diese Dünger geben die Wirkstoffe nur bei genügend hohen Temperaturen und nach Bedarf der Pflanzen ab. Zusätzlich kann man von April bis Anfang August gut eingewurzelte Pflanzen wöchentlich mit einem Flüssigdünger nachdüngen. Nach Anfang August soll die Düngung eingestellt werden, da die Pflanzen voll ausgereift in den Winter gehen müssen!

Pflanzenschutz

Die häufigste Ursache von Krankheiten bei Kübelpflanzen ist ein schlechter Standort. Meist stehen sie zu nass und zu schattig. Läuse und weiße Spinne werden mit entsprechenden Mitteln bekämpft.

Pflanzung

Verwenden Sie genügend große Gefäße. Im Boden müssen Löcher sein, damit überschüssiges Wasser abrinnt. Ihre Größe muss immer im richtigen Verhältnis zur darin befindlichen Pflanze stehen. Fast alle Pflanzen gedeihen gut in einer lehmig-humosen Erde. Am besten verwendet man fertige Substrate. Gute Pflanzerden sind zwar etwas teurer, aber nur mit bester Erde erzielt man den gewünschten Erfolg

Pflanzzeit

Die beste Zeit für das Pflanzen und umsetzen ist das zeitige Frühjahr.

Schnitt

Schon vor dem Einwintern werden die Triebe der Pflanzen leicht gekürzt. Holt man die Pflanzen aus dem Winterquartier, werden sie kräftig in die gewünschte Form geschnitten. Einen Schnitt wird man im Sommer bei den meisten vermeiden, da hierdurch die natürliche Schönheit verlorengeht.

Wässern

Normalerweise sind Kübelpflanzen in der vollen Vegetationszeit einmal täglich zu gießen. Ausgenommen sind Zitruspflanzen. Diese gedeihen besser, wenn sie immer leicht trocken stehen.

Winterschutz

Voraussetzung für eine richtige Überwinterung von Kübelpflanzen ist das Vorhandensein eines frostsicheren, luftigen, nicht zu dunklen Überwinterungsraumes, wo die Pflanzen von Oktober bis April, in Frost gefährdeten Gegenden sogar bis in den Mai hinein, aufbewahrt werden müssen. Gegossen wird je nach Bedarf, auf keinen Fall dürfen die Pflanzenballen austrocknen. Je wärmer der Überwinterungsraum, desto größer ist auch der Wasserverbrauch. Bei zu warmer Überwinterung in einem geschlossenen Raum werden die Pflanzen von Schild-und Wollläusen befallen. Man kann sie aber leicht mit den dafür vorgesehenen Mitteln spritzen.